Bestellungen
Die Bestellliste und die Bestellseite: suchen, filtern, Status verstehen, eigene Bestellungen anlegen und bezahlen lassen.
1. Die Bestellliste
Unter Bestellungen siehst du alle Bestellungen — synchronisierte aus deinem Shop und selbst angelegte. Oben fasst die Statistikzeile deinen ganzen Shop zusammen (unabhängig von Filtern), darunter wechselst du mit den Tabs zwischen offenen und allen Bestellungen.
„Offen“ heißt: Es fehlt noch etwas — Rechnung oder Versand. Sobald beides erledigt ist, verschwindet die Bestellung aus dem Offen-Tab.
2. Suchen und filtern
Das Suchfeld findet Bestellungen nach Käufername oder Bestellnummer. Zusätzlich kannst du nach Jahr und Monat filtern. Die Liste zeigt 25 Bestellungen pro Seite; Suche, Filter und Seite stehen in der URL — du kannst also eine gefilterte Ansicht als Lesezeichen speichern oder den Link teilen.
Unter den Filtern steht die Bilanz des gewählten Zeitraums: Anzahl der Bestellungen, Umsatz der Ware, Versandkosten getrennt davon, Erstattungen und die Summe daraus. Ohne Jahresfilter gilt sie für alle Bestellungen. Stornierte Bestellungen zählen nicht mit, und die Steuer, die Etsy in manchen Ländern selbst einzieht und abführt, ist nicht enthalten — sie war nie dein Geld.
3. Die Bestellseite
Ein Klick auf eine Bestellung öffnet ihren „Laufzettel“: Artikel mit Varianten und Preisen, Lieferadresse, Zahlungsinfo — und die Aktionen für Rechnung und Versandlabel. Alles, was du zum Abwickeln brauchst, auf einer Seite.
Bestellnummern und Adressen sind in Monospace gesetzt, damit du sie leicht abtippen oder kopieren kannst.
4. Status verstehen
Status-Pills zeigen auf einen Blick, was schon passiert ist: Rechnung erstellt, Rechnung versendet, Label erstellt. Auf der Bestellseite siehst du zusätzlich Details wie Rechnungsnummer und Sendungsnummer.
Stornierte Bestellungen bleiben sichtbar, aber Rechnung und Label lassen sich für sie nicht mehr erstellen. Bereits vorhandene Rechnungen und Labels bleiben zugänglich.
Erstattungen übernimmt Weenie Dash so, wie Etsy sie meldet: „Vollständig erstattet“ steht wie eine Stornierung für sich, „Teilweise erstattet“ ist eine ganz normale Bestellung, die weniger eingebracht hat. Die erstatteten Beträge stehen mit Datum und Grund unter den Summen auf der Bestellseite und sind aus den Einnahmen der Statistik herausgerechnet.
5. Bestellung selbst anlegen
Verkäufe außerhalb eines Marktplatzes — auf dem Markt, per DM, an Stammkundschaft — trägst du über Neue Bestellung selbst ein. Solche Bestellungen tragen die Quelle Eigene, werden von keinem Sync angefasst und laufen ansonsten wie jede andere: Rechnung, Label, Statistik.
Die Positionen wählst du aus deiner Artikelliste (Menüpunkt Artikel) oder tippst sie frei ein; im Auswahlfeld tippst du einfach los, es filtert mit. Neue Artikel legst du direkt im Formular an — und auf der Artikel-Seite übernimmst du mit „Aus deinen Verkäufen übernehmen“ auf einen Schlag, was du über deinen Shop schon verkauft hast, samt Preis und Art.-Nr. Hinterlegst du dort Gewicht, HS-Code und Ursprungsland, füllt Weenie Dash damit später das Label und die Zollerklärung vor. Die Bestellung merkt sich jede Zeile so, wie sie beim Anlegen stand — ein später geänderter Artikelpreis ändert alte Bestellungen nicht.
Die Bestellnummer schlägt Weenie Dash vor (z. B. WD-2026-0001), du kannst sie überschreiben. Sie steht auf der Rechnung und dient als Referenz auf dem Versandlabel. Käufer:innen übernimmst du aus dem Adressbuch oder legst sie beim Anlegen gleich als Kontakt an. Bearbeiten und löschen kannst du eigene Bestellungen jederzeit — nur nicht mehr, wenn schon eine Rechnung dazu existiert.
6. Zahlung per Zahlungslink einsammeln
Ist zu einer selbst angelegten Bestellung noch nichts bezahlt, kannst du über deinen eigenen Zahlungsanbieter (Verbindungen → Zahlungen, derzeit Mollie) einen Zahlungslink erzeugen. Den verschickst du direkt aus der Bestellseite per E-Mail; deine Kundschaft bezahlt auf der Seite des Anbieters mit den Methoden, die du dort freigeschaltet hast.
Weenie Dash fragt den Status beim Anbieter ab, sobald du die Bestellung öffnest, und zusätzlich beim Sync. Sobald die Zahlung da ist, gilt die Bestellung als bezahlt — ab da läuft sie wie jede andere weiter: Rechnung erstellen, Label drucken, fertig.
Einen offenen Link kannst du zurückziehen (er funktioniert dann auch in einer bereits verschickten E-Mail nicht mehr) und einen neuen erzeugen. Auszahlungen, Gebühren und Rückerstattungen bleiben Sache deines Zahlungsanbieters — Weenie Dash liest nur, ob bezahlt wurde.
7. Sendungsverfolgung
Hat eine Bestellung eine Sendungsnummer (aus Etsy oder von einem in Weenie Dash erstellten Versandlabel), ist sie direkt zur Sendungsverfolgung des jeweiligen Versanddienstleisters verlinkt.
Etsy selbst liefert keinen Zustellstatus — ob ein Paket angekommen ist, siehst du daher nur beim Versanddienstleister, nicht in der Bestellliste.