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Versandlabels (DHL & DPD)

Labels direkt aus der Bestellung: Dienstleister wählen, Produkt und Porto, Zollpapiere für Nicht-EU-Sendungen, stornieren und neu erstellen.

1. Voraussetzungen

Du brauchst einen Geschäftskundenvertrag bei DHL oder DPD und die auf der Verbindungen-Seite hinterlegten Zugangsdaten (siehe „Erste Schritte“). Beide gleichzeitig zu verbinden ist ausdrücklich vorgesehen — pro Bestellung entscheidest du dann, wer fährt.

Außerdem sollte eine Standard-Absenderadresse im Adressbuch angelegt sein — sie wird für neue Labels vorausgefüllt.

2. Label erstellen

Klicke auf der Bestellseite auf „Label vorbereiten“. Hast du mehrere Dienstleister verbunden, steht dort ein Eintrag pro Dienstleister — „Label vorbereiten · DHL“, „· DPD“. Das öffnet den Label-Editor mit vorausgefüllten Daten: Empfänger aus der Bestellung, dein Standard-Absender, die Bestellnummer als Referenz — und bei Nicht-EU-Zielen die Zollangaben aus den Artikeln.

Prüfe Produkt, Gewicht und Adresse, dann „Label erstellen“. Ein Bestätigungsdialog fasst alles zusammen, bevor das Label wirklich (kostenpflichtig) beim Dienstleister erzeugt wird.

Der Entwurf speichert eine Kopie der Adressen — nachträgliche Änderungen im Adressbuch verändern also niemals bereits erstellte Labels. Pro Bestellung gibt es immer nur ein aktives Label.

3. Produkte und Portoschätzung

Zur Wahl stehen die Produkte deines Vertrags: bei DHL Paket und Kleinpaket national, Paket International und Warenpost International, bei DPD Classic für In- und Ausland.

Für DHL zeigt der Editor live eine aufgeschlüsselte Portoschätzung auf Basis deiner Vertragspreise, damit du vor dem Erstellen weißt, was die Sendung kostet. Die Schätzung dient der Orientierung — verbindlich ist immer die Abrechnung des Dienstleisters. Für DPD liegen die Vertragspreise noch nicht hinterlegt, dort bleibt die Schätzung leer.

4. Zoll (Nicht-EU-Sendungen)

Für Ziele außerhalb der EU gehört eine Zollinhaltserklärung (CN23) zum Label. Über DHL erledigt Weenie Dash das komplett: Die Erklärung wird aus den Artikeln der Bestellung vorausgefüllt, Beschreibung, Wert und Gewicht kannst du im Editor anpassen. Wichtig: Wert und Gewicht gelten pro Stück, nicht pro Position — DHL multipliziert selbst mit der Menge.

USA-Sendungen: Unter 2.500 $ verlangt DHL den Service „postal Delivered Duty Paid“ (pDDP) — die Checkbox ist für die USA automatisch aktiv — sowie eine HS-Zolltarifnummer für jede Zollposition.

Bei DPD legst du Zollsendungen in myDPD an: DPD verlangt dafür eine vollständige Handelsrechnung, die dort ins Formular gehört. Weenie Dash bietet DPD für solche Ziele deshalb gar nicht erst an, sondern gibt dir auf der Bestellseite unter „Sendungsdaten für DPD“ alle Angaben aus der Bestellung zum Kopieren — Empfänger, Positionen mit Einzelwerten, Warenwert, Versandkosten und Referenz.

5. Premium-Service

Für internationale DHL-Sendungen kannst du im Editor den Premium-Service zuschalten (schnellere, priorisierte Beförderung gegen Aufpreis). Der Aufpreis erscheint direkt in der Portoschätzung. Zusatzleistungen, die ein Dienstleister nicht anbietet, blendet der Editor aus — bei DPD siehst du die Checkbox also nicht.

6. Drucken, stornieren, neu erstellen

Nach dem Erstellen lädst du das Label (und bei Zollsendungen die CN23-Papiere) als PDF herunter und druckst es. Die Sendungsnummer erscheint auf der Bestellseite und ist zur Sendungsverfolgung verlinkt.

Stornieren geht bei DHL, solange die Sendung noch nicht verarbeitet ist (in der Regel bis zum Tagesabschluss) — danach ist das Label berechnet. DPD nimmt Sendungen über die Schnittstelle gar nicht zurück.

Verworfen werden kann jedes erstellte Label: Damit ist es hier erledigt und du kannst für die Bestellung ein neues vorbereiten — praktisch, wenn der Druck misslungen oder die Adresse falsch war. Die Sendung bleibt beim Dienstleister gebucht und wird dir voraussichtlich berechnet; kläre sie also dort, wenn sie wirklich weg soll.